Pflege der Finnische Sauna und Biosauna
Allgemeine Beschreibung:
Keine andere Kabine verkörpert den Ursprung der europäischen Saunatradition eindeutiger als die klassische finnische Sauna. Diese ist nach wie vor ein unverzichtbares Element und fixer Bestandteil jeder Wellnessanlage. Inzwischen gibt es viele Varianten und Abwandlungen - von der Biosauna bis hin zur immer beliebteren Außensauna. Für den ordentlichen Betrieb und die Freude an der Benutzung sind Reinigung und Pflege der Kabine oberstes Gebot. Vor allem der Badegast ist auf die Benutzung eines trockenen Badetuches als Unterlage (Schweiß), während dem Saunagang hinzuweisen.
Produkte:
Perhydrol, Wasserstoffperoxyd, H202 Artikelnr.: 21044
feine Schleifplatte Artikelnr.: 19635
grobe Schleifplatte Artikelnr.: 19634
Entkalkungslösung Atikelnr.: 06328
Saunasteine 25kg Artikelnr.: 14104
Rohrheizkörper 1kW
für 33/44/64/84/104/S-SE 33 und W25 Artikelnr.: 11540
Rohrheizkörper 1,5kW
für R33/1 (100) und UE35/100 Artikelnr.: 21041
Rohrheizkörper 1,5kW
für R33/2 (137) Artikelnr.: 21042
Rohrheizkörper 2kW
für R33/2 (137) und UE35/132 Artikelnr.: 21043
Rohrheizkörper 1,5kW für Verdampferöfen
V50/68/89 und W35/W39/WV45 Artikelnr.: 07633
Flanschheizkörper 1,5kW
für Verdampferbehälter Artikelnr.: 11291
Reinigung:
Der Fußboden der Sauna ist täglich zu reinigen. Dazu sind die Liegeflächen jeweils nach hinten unter die oberste Liegefläche zu schieben. Besondere Sorgfalt ist um die Bankfüße herum anzuwenden. Je nach Bedarf ist der Fußboden zu schäuern. Eine ausreichende Belüftung nach der Reinigung ist unbedingt vorzunehmen.
Das Holz in der Saunakabine ist extrem trocken und dadurch sehr feuchtigkeitsempfindlich. Die Holzverkleidung der Saunakabine sowie die Liege und Sitzbänke dürfen deshalb auf keinen Fall mit einem Wasserschlauch oder mit einem Hochdruckreiniger gereinigt werden. Die gilt auch für die Reinigung des Fußbodens.
Die Oberfläche der Latten der Liege- und Sitzbänke ein- bis zweimal jährlich, bei sehr starker Benutzung der Sauna auch öfter, mit Sandpapier oder Schleifmaschine abschleifen. Bei diesen Arbeiten sollten Staubschutzmasken oder eine Absaugvorrichtung benutzt werden. Die Sitz- und Liegeflächen können regelmäßig mit desinfizierenden Mitteln gereinigt werden. Dafür wird die Anwendung von 3-prozentigem Wasserstoffperoxyd (z.B: Perhydrol H202) empfohlen. Toxische Restprodukte bleiben bei Wasserstoffperoxyd nicht zurück, es zerfällt bei Kontakt mit organischem Material in Sauerstoff und Wasser. Andere Chemikalien, Säuren. Laugen oder Alkoholzusätze zur Reinigung oder als Reinigungszusatz dürfen nicht verwendet werden.
Die Saunainnenauskleidung nebst Innenausstattung (Liegen usw.) darf nicht imprägniert oder lackiert werden. Die Holzoberflächen von Wänden und Decken sind ein- bis zweimal jährlich, bei sehr starker Benutzung der Sauna auch öfter zu reinigen, indem diese Flächen mit einem feuchten, gut ausgewrungenen Lappen (nicht nass und kein Schlauch bzw. kein Hochdruckreiniger) abgewischt werden. Im Bedarfsfall können starke Flecken mit einem feinen Schleifpapier, Korn 280 entfernt werden.
Der Ofen selber benötigt außer einer sporadischen Reinigung der Kalk- und Wasserrückstände an der Ofenaußenseite, mittels einem handelsüblichem kalklösendes Reinigungsmittel und einer Bürste, keinen Unterhalt.
Handelt es sich beim Ofen um einen Verdampferofen, dessen Wasserbehälter ist zu vergleichen mit einem Wasserkocher in der Küche, ist nach jedem Saunagang das nicht verdampfte Wasser im Behälter mittels dem Absperrhahn unter dem Ofen zu entleeren. Ebenso muss die Kräuterschale (Kräuter nur auf Filtersieb auflegen) sauber gehalten werden. Der Wasserbehälter selbst ist je nach Kalkeintrag regelmäßig zu entkalken. Die Entkalkung wird am besten mittels eines handelsüblichen Entkalker (wie auch für Kaffeemaschine) durchgeführt. Anschließend wird Wasser aufgefüllt, der Entkalker beigemischt und der Ofen aufgewärmt. Bevor das Wasser zu kochen beginnt, wird der Ofen ausgeschalten, die Entkalkungsflüssigkeit ablassen und der Wasserbehälter mit genügend sauberem Wasser ausspülen (bis keine Geruchsrückstände vorhanden sind).
Pflege:
Die Sauna ist regelmäßig mindestens aber einmal pro Woche auf eventuelle Schäden zu überprüfen. Eventuell auftretende Schäden sind sofort in Ordnung zu bringen. Besonders gelöste Schrauben sind sofort nachzuziehen.
Die Verschraubungen der Türgriffe sind regelmäßig nachzuziehen. Die Türbänder und die Türschnapper sind regelmäßig zu schmieren und bei Bedarf nachzustellen. Die Türdichtung ist gleichzeitig auf guten Sitz zu überprüfen.
Durch die Aufgüsse (kaltes Wasser auf heiße Steine) zersetzen sich die Steine mit der Zeit und bröckeln ab, wodurch sich die Steinmenge im Ofen verringert. Als Richtlinie gilt, sobald die Heizstäbe sichtbar werden, sollten die Steine ausgetauscht oder zumindest ergänzt werden. Zudem bilden sich durch die Aufgüsse Ablagerungen auf den Steinen. Die Ablagerungen bestehen hauptsächlich aus Kalk und Rückständen im Wasser. Werden die Steine weißlich, empfiehlt es sich diese zu ersetzen. Die Rückstände am Ofenboden sind regelmäßig zu entfernen.
Sollten Heizelemente im Ofen mit der Zeit Schaden nehmen und kaputt gehen, sinkt die Leistung und gewünschte Temperatur in der Sauna wird nicht mehr erreicht. Dies ist normal, da es sich dabei um Verschleißteile handelt. Heizelemente sind ohne großen Aufwand zu ersetzen. Am Besten zu erkennen sind kaputte Heizstäbe in der Aufheizphase, da sie im Gegensatz zu den anderen Heizstäben keine „rotglühende“ Oberfläche aufweisen (wöchentlich kontrollieren).
Intervall:
Wie oben angegeben.
Sicherheitstechnische Angaben:
Es sind die sicherheitstechnischen Angaben der jeweils verwendeten Produkten zu beachten.
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